In der Serie “Made in China” sind aus Fotos ausgesuchte und am Computer bearbeitete, urbane Gegenüberstellungen zuweilen Vergleiche mit architekturalem Anspruch – nicht zuletzt aber sind es soziale Aspekte in denen wir Leben.
Die unscharf gemalten, duotonenen Lebensräume fordern unser Seeorgan heraus und schärfen den Blick für das Wesentliche. Der Betrachter wird gezwungen sich der semantischen Herausforderung anzunehmen will er die Wahrheit erkennen. Am Punkt, wo sich die Augen scharfgestellt und angepasst haben werden überraschende Details erkennbar. Zusammenhänge ahnbar und die glitzernde Konsumwelt ist plötzlich unheimlich tiefgründig.




